[Gast-Artikel] Titel-Schutz – sinnvoll für Autoren?

Folgenden Beitrag lieferte mein geschätzter Autorenkollege Alexander Bálly in einer Online-Diskussion über Titel, die leider schon vor Veröffentlichung (oder Beenden) des Werkes von anderen Autoren in Anspruch genommen wurden.
Diesen Beitrag fand ich so gut, dass ich ihn spontan um die Erlaubnis zur Veröffentlichung bat.

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In Sachen Titelschutz musste ich mich schon einmal schlau machen.
Dies ist, was ich herausgefunden habe. Es ist aber – dies bitte ich zu beachten – keinerlei Rechtsberatung und ohne Gewähr. Weiterlesen

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[Artikel] Das Erstellen einer Normseite mit OpenOffice

… und vermutlich auch mit LibreOffice.

Ich ärgere mich immer mit den verschiedenen Vorlagen der Normseiten herum. Mal steht im Beschreibungstext eine Erklärung oder Werbung, die man nicht weg löschen kann (dieser Beschreibungstext erscheint automatisch, wenn man mit den Cursor über den Dateinamen fährt), mal ändert sich nach dem Abspeichern der Vorlage auf meinem Server die Zeilenanzahl, obwohl doch dabei stand, dass es für OpenOffice erstellt wurde. Deswegen möchte ich eine Normseite mit Zeilennummerierung haben, und das besitzen die wenigsten Vorlagen.
Also habe ich mir aus diversen Quellen eine Anleitung zusammen gesucht, wie ich diese Normseite genau nach meinen Wünschen erstellen kann: mit Zeilennummerierung, mit Einzel- und Gesamtseitenzählung in der Kopfzeile.
Das hat eine Weile gedauert, denn ich bin ein bisschen doof, sobald es um Software geht, und brauche immer eine ganz genaue Beschreibung, wo ich was anklicken muss. Die meisten Anleitungen oder Erläuterungen zur Normseite sind leider für Menschen gedacht, die ihr Schreibprogramm gut kennen und mehr machen als tippen und abspeichern.
Den letzten Hinweis bekam ich heute von Sabrina Železný, die mir das Generieren einer Zeilennummerierung erklärte.

Und weil ich soviel danach suchen musste, habe ich beschlossen, das mal in einem eigenen Blogartikel zu erklären. Für alle Autoren, die auch kein Händchen für Software haben und eine genaue Anleitung brauchen. Außerdem weiß ich dann selbst ganz genau, wo ich noch einmal nachsehen muss, wenn ich vergessen sollte, was ich da gelernt habe 😉

 

Aber erst einmal: wofür braucht man die Normseite überhaupt?

Schön ist anders.
Die Normseite stammt noch aus der Zeit, als man mit Schreibmaschinen schrieb. Weiterlesen

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[Artikel] „Fantasy-Autoren sind doch keinen Beschränkungen unterworfen!“

„Aber Du musst ja nicht recherchieren.“
„Du bist ja keinen Beschränkungen unterworfen, außer denen, die Du mit der Erschaffung selbst setzt.“
„Du kannst ja alles machen.“

Das hörte ich von einer veröffentlichten Autorin, die für zunächst ein Projekt ins Fantasy-Fach wechseln wollte. Die nachfolgende Diskussion hat nicht wirklich Verständnis gebracht; es ist auch meine Schuld, ich habe zu kleinteilige Beispiele gebracht. Da ich mich praktisch nur unter Fantasyautoren bewege und mit diesen austausche, war diese Frage nie wirklich aufgekommen – denn auch wenn sie es anders bezeichnen und diese Frage deshalb spontan verneinen würden, jeder Fantasyautor recherchiert irgend etwas.
Diese Autorin war jedoch (ebenso wie einige meiner Freunde) der Ansicht, das Tolle an der Fantasyliteratur sei für den Autoren, das es ein absolut beschränkungsloses Genre ist.
Und diese Absolutheit hat mich sehr irritiert.

Wieso bitte soll ich denn keinen Beschränkungen unterworfen sein? Wie innovativ und erfinderisch eine Fantasywelt auch sein mag, die meisten haben doch einige Analogien zu unserer Welt, wie z.B. Gravitation. Bitte sehr, ich kann nicht alles mit meiner Figur tun: Physikalische Gegebenheiten beschränken mich.
Außer natürlich ich definiere, dass mein Zwerg mal eben die Gravitation ignorieren kann und aus dem Stand 6 Meter hoch in der Luft herum springt, weil – er ist ja ein Zwerg.
Fantasy, alles ist möglich, gell? Weiterlesen

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[News] Anstehende Veröffentlichung / Projekte

Es ist sehr still geworden um meine Veröffentlichungsliste. Berufswechsel, starke Beanspruchung im nicht-schriftstellerischen Leben und die Konzentration auf einige komplexe Romanprojekte haben meine Teilnahme an Kurzgeschichten-Wettbewerben gering gehalten.
Daher freue ich mich sehr, dass Weiterlesen

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[Artikel] Indie, DKZ, Dienstleister – alles dasselbe?

Ich schreibe ja relativ selten Beiträge – ich denke mir immer, mein Leben ist nicht spannend genug, und wer keine Manuskripte beendet und wegschickt, kann auch nichts von Veröffentlichungen mitteilen 😀

Heute möchte ich mich aber doch mal zu Wort melden, und zwar mit einer Sache, die vor allem veröffentlichungswillige Autoren betrifft. Die Abgrenzung „DKZ, Dienstleister, Verlag“ begegnet mir normalerweise nur in Autorenforen, so dass ich meine Meinung (falls nicht schon geäußert) gezielt dort abgebe. Nun bin ich jedoch zufällig über Facebook damit konfrontiert worden. Entsetzt war ich vor allem über die Äußerung:

DKZV ist doch wie Selfpublishing, nur professioneller.

Ähems – nein!

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News Januar 2012

Ein frohes Neues Jahr euch allen!

Mein Dezember war sehr stressig, obwohl ich wenig Vorweihnachtliches auf dem Plan hatte.
Allerdings gibt es doch einige News: Weiterlesen

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Adventskalender

Die Türchen von Mearas phantastischem Adventskalender öffnen täglich eine Kurzgeschichte. Neben 5 von meinen eigenen habe ich 19 Geschichten befreundeter Autoren ausgesucht.
Der Adventskalender startet mit einem Krimi, denn Donnerstag ist Krimi-Tag 🙂 neben einem historischen Ausreißer (es gibt entschieden zu wenig Fantasy-Krimis) verbergen sich zwei Fantasygeschichten und eine Historic Fantasy hinter den 4 Donnerstags-Türchen.

Freitag ist Völker-Tag: selbsterfundene Wesen des Wassers oder der Lüfte finden sich dort ebenso wie der Zusammenprall von Kulturen. Samstag ist Elfen-Tag. Sonntag gibt es schön lange Geschichten. Montags dagegen kommen Geschichten der anderen Art: von Fantasy-Grusel über einen phantastischen Assassinen bis zu einer Horrorstory habe ich das Feld gut abgedeckt.
Der Dienstag steht unter dem Motto „Die Zwei…“ – Protagonisten, die einander durch Geburt, Aufgabe oder beides verbunden sind, jedoch an gegensätzlichen Positionen stehen oder sogar erbitterte Feinde sind.
Mittwochs sind Kriegergeschichten dran. Dort habe ich 2 von meinen Geschichten einzubetten, und ene tolle Kurzgeschichte von meiner Freundin Christina Fischer hat eine ganz tolle Kurzgeschichte geschrieben.

Wie funktionierts?

Ein Klick auf das Türchen führt zu der Seite BookRix, auf der Kurzgeschichte online lesbar ist. Download auf ein mobiles Gerät ist nur vereinzelt eingestellt. Wer sich nach dem Lesen für den Autor oder weitere Leseproben interessiert, kann links in einer Spalte unter dem Cover den Nicknamen anklicken und wird auf die Profilseite weitergeleitet, auf der sich Informationen, der Link auf eine Internetseite (falls vorhanden) und in jedem Fall weitere kostenlose ebooks finden lassen…

In diesem Sinne.. eine wunderschöne Adventszeit wünscht euch eure Meara

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KG veröffentlicht im Weltentor

Im Mai 2011 habe ich meine Kurzgeschichte „Das Feuer der Himmel“ an die Weltentor-Ausschreibung geschickt. Es gab 120 Einsendungen für das Genre Fantasy, aus denen nach Anonymisierung eine Jury 30 Geschichten auswählte. Kürzlich erfuhr ich, dass ich unter diesen 30 dabei bin, und freue mich sehr! Die Fantasy-Anthologie Weltentor Fantasy 2010 steht in meinem Regal – sobald mein Belegexemplar ankommt, muss ich die beiden aber trennen, denn die 2011er-Anthologie kommt ins Autorenregal 🙂

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Rezensions-Blog

Eigentlich gehört das auch unter News, aber ich hoffe, dass ich in den November-News schon den Link zu einer fertigen Homepage schicken kann 🙂 Ich habe über Twitter und Facebook erzählt, dass ich einen neuen (zusätzlichen) Blog mit Buchrezensionen erstellen möchte, und bekam einige Nachfragen, also sind hier nun einige harte Fakten:

Schon seit längerem wollte ich auf dieser Seite auch Rezensionen zu gelesenen Büchern einstellen, da ich eine unheimliche Leseratte bin und mich sehr gerne über Bücher austausche. Doch mißfiel es mir, dies nur unter der Kategorie „Rezension“ einzustellen, da ich verschiedene Genre lese (für jedes Genre eine Kategorie würde meine Kategorienleiste zu unübersichtlich machen). Ich überlegte zuerst, meinen Lesestoff in Themen einzuteilen und in dieser Reihenfolge zu posten, doch das betrifft ja nur die bereits gelesenen Bücher; bei meinem neuen Lesestoff halte ich mich ja nicht sklavisch an ein Subgenre, bis dort alles weggelesen ist 😀  Außerdem überlegte ich seit Jahren, zu einem bestimmten Genre eine Internetseite zu erstellen, scheiterte jedoch an meinem unendlichen technischen Unverständnis.

Nun kam ich auf die Idee, beide Ideen in Form eines Buchblogs zu vereinen. Admin, Homepagebauer und Grafikerin arbeiten auf Hochtouren und ich hoffe, dass ich schon im November meine Rezensionen einstellen kann. Da ich auf mehreren Portalen Rezensionen schreibe, habe ich schon ziemlich viele in petto, so dass sich der Blog „Bibliophilia liest…“ anfangs hoffentlich schnell füllen wird. (Man weiß ja nie was einem an Zeitfressern Arbeit, Einkaufen, Kochen, Putzen, Waschen etc dazwischen kommt :-D)

Was wird rezensiert? Alles, was ich gerne lese. Mir ist aufgefallen, dass die meisten Blogger sich mit Romantic Fantasy, Urban Fantasy etc beschäftigen; das sind nun überhaupt nicht die Dinge, die ich lese (wenn auch Rachel Caines Morganville-Series vielleicht unter Romantic Fantasy fallen könnte – mich faszinieren andere Aspekte an dieser Serie). Allerdings fülle ich ja vielleicht eine Lücke und kann vielen Leuten neue Anregungen für Lesestoff bieten. Ich hoffe sehr, dass meine stillen Mitleser, die mich sonst nur per Mail kontaktieren, dann auch einige Kommis schreiben, da könnten sich einige schöne Diskussionen entwickeln. Ich war z.B. von Pratchetts „Das Mitternachtskleid“ etwas enttäuscht, andererseits habe ich schon auf amazon bemerkt, dass ich einige positive Aspekte hineinlese, die andere Rezensenten entgangen sind (Antwort auf meinen amazon.-Diskussionsbeitrag steht leider noch aus – vielleicht hat er ja diesen Punkt bedacht, aber als unzureichend angesehen und gar nicht in der Rezension erwähnt? Möglich ist alles).

Ich rezensiere Historische Romane (aber fast keine historicals, also Bücher mit Schwerpunkt auf Schicksals-/Liebesgeschichte in historischem Setting werden nur in Ausnahmefällen vorkommen), darunter z.B. auch historische Krimis; Fantasybücher, vorwiegend ohne realen Bezug  (also High Fantasy, Sword and Sorcery sowie die Zwischenstufen) allerdings steht auch ein Werk der Steamgas-Fantasy seit längerem auf meiner Leseliste (Bernd Perplies Magierdämmerung, Band 1). Ein sehr grandioses Buch ist auch „Fool on the Hill“, das sich nicht so richtig einem Genre zuordnen lässt – es wird also auch den einen oder anderen Ausreißer aus dieser „Regel“ geben.

Und natürlich classic crime – da ich fast alle Agatha Christie Romane gelesen habe und gerne über diese diskutiere, wird es eine Extra-Unterseite geben, auf der ich Rezensionen von Christie und Conan Doyle sammele. Das passt auch ziemlich gut, da einige historische Krimis mehr oder weniger deutliche Anleihen an diese beiden Altmeister geben.

In der Rezensionsliste „Historische Romane“ stehen beispielsweise Bernhard Cornwell, Simon Scarrow, Petra Schier, Peter Tremayne, Maria W. Peter, Elizabeth Peters, Judith Merkle Riley, Iris Kammerer, Beate Sauer, Sylvian Hamilton – oder in der Fantasy-Ringecke: Terry Pratchett, Eoin Colfer, Jennifer Roberson, Chris Evans, Tobias O. Meißner, Mark Lawrence, Alexander Bálly, Scott Lynch, Joe Abercrombie, Joanne Bertin, Elziabeth Haydon, P.N. Elrod…

Bis bald – hoffentlich dann unter 2 Blog-Adressen!

Meara

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News Oktober – Lesungen, Messen, Jurymitglied

Auch im Oktober komme ich erstmal nicht zum Schreiben, da ich beruflich sehr eingespannt bin. Außerdem habe ich einige schöne Termine oder Verpflichtungen. (Vermutlich werde ich mich doch hier und da losmachen, denn ohne Schreben geht es nicht – aber kontinuierliches Arbeiten ist zeitlich nicht drin, also setze ich mir für diesen Monat keine Ziele. Perfektionismus & Planung dürfen dann wieder im November das Ruder übernehmen)

Termine im Oktober

Am 04.10. fahre ihr zu einer Lesung nach Neuwied von Petra Schier. Eigentlich wollte eine Freundin mitkommen, ist jedoch leider erkrankt. Schade – sie veröffentlicht auch historische Krimis, ein Gespräch zwischen den beiden wäre sicher interessant gewesen. Dann muss ich ihr ein signiertes Buch mitbringen – kranke Menschen haben ja viel Zeit zum Lesen. 🙂

Am 15.10. geht es endlich auf zur Frankfurter Buchmesse. Dort treffe ich viele Leute aus meinem Schreibforum (einige zum ersten Mal), treffe Autoren, gehe zu Lesungen oder Vorträgen. Ich bin schon sehr gespannt, da ich dieses Jahr ebenfalls auf der Leipziger Buchmesse war, und mir verschiedene Leute gesagt haben, die würden sich ziemlich unterscheiden. (Vorgemerkt habe ich mir auch schon die Buchmesse der Kleinverlage in Mainz 2013 🙂 )

Am 13.10. und 20.10. werde ich in Köln an einer Autorenlesung teilnehmen. Wöchentlich treffen sich regionale Autoren und lesen in Fortsetzungen Geschichten oder Novellen. Jeder Autor erhält nur 10 Minuten – dieses Splitten der Geschichten hat mich erst etwas abgeschreckt. Ein befreundeter Autor ermuntert mich seit Monaten zu kommen und erzählt von den teilweise düsteren Fantasywerken, die er in Fortsetzungen vortrug (er ist in mehreren Genres aktiv), um meine Zielgruppen- und sonstigen Bedenken zu zerstreuen. Nun gehen mir die Ausreden aus – ach was, ich gebe es zu, mein kürzlicher Blogartikel über Lesungen hat mich dazu inspiriert. Insbesondere hörte ich aus diversen Autorenforum, wie neidisch einige Jung-Autoren auf solche Möglichkeiten sind, weil es dies in ihrer Gegend nicht gibt. Und da trete ich diese Möglichkeit, die ständig an mich herangetragen wird, mit Füßen? Jetzt bleibt mir keine Wahl, nun muss ich ran. Mal sehen, ob ich eine meiner Kurzgeschichten in 2 Teilen à 10 Minuten gelesen bekomme. Als ehemaliger Laienschauspieler sollte ich ja keine Bedenken kennen, aber schon damals war ich niemand, der sich auf die Bühne drängte, sondern eher zögerlich die Füße dorthin setzte – bis es ans Spielen ging. Es ist ja ein Unterschied zwischen spielen und lesen… Aber Du bist keine gute Ausrede, geh weg, ich werde wirklich auf der Bühne erscheinen! Wirklich! Wirklich?! Wirklich!

 

Jurymitglied in Schreibwettbewerb

Eine weitere tolle Neuigkeit, die ich schon im September erhielt:  ich werde bei dem Schreibwettbewerb „Die Welt der Elfen und Feen“ in der Jury sitzen! Die Plattform „BookRix“ bietet neben der (technisch besten) Möglichkeit der kostenlosen ebook-Veröffentlichung auch jeden Monat diverse Schreibwettbewerbe, bei denen man tolle Preise gewinnen kann. Jeden Monat startet mind. ein thematischer Wettbewerb; einige von diesen Wettbewerben funktionieren nicht nur über die Stimmabgabe der Community, sondern involvieren zusätzlich eine Jury.

Die Jury bildet sich diesmal wie immer aus Mitgliedern der BookRix-Mitarbeiter, jedoch sind auch die Gewinner der vorigen Wettbewerbe Teil der Jury. Ich gewann damals den Piratenwettbewerb – für mich vollkommen überraschend, da ich in der Communitywertung nur ganz knapp in die TopTen rutschte,  die unter die kritischen Augen der Jury traten. Um auch Leuten eine Chance zu geben, die nicht so gut vernetzt sind, neu sind oder einfach wenig Aufmerksamkeit bekommen, gibt es bei dem Feenwettbewerb zusätzlich die Vergabe von 5 WildCards. Die Community schlägt Geschichten vor, die es nicht in die TopTen schafften, jedoch auch außergewöhnlich sind – und die BookRix-Mitarbeiter wählen 5 Geschichten aus.

Somit werde ich Ende Oktober 15 Geschichten genannt bekommen, die ich lesen und bewerten und eine Top3 küren muss. Wenn ich es recht verstanden habe, agieren alle Jurymitglieder unabhängig voneinander, jeder für sich alleine im stillen Kämmerlein.

Natürlich muss ich als Jurymitglied objektiv sein und darf somit in dem Wettbewerb nicht voten, kommentieren oder sonstwas. Trotzdem habe ich schon in einige Bücher reingespinkst, und es sind sehr starke Kurzgeschichten dabei.

Um das Ganze möglichst objektiv zu machen (es machen auch mehrere meiner Freunde mit, die ziemlich bis sehr starke Schreiber sind, und mir fiel schon die eine oder andere Geschichte auf, die einen meiner Lieblingsaspekte aufgreift – aber stilistisch nicht ganz an andere Geschichten herankommt, die diesen Aspekt ignorieren), wollte ich meine Punktetabelle von den Federduellen abwandeln. Wenn ich mich früher zwischen 2 starken Geschichten in unserem Autorenduell nicht entscheiden konnte, habe ich eine Tabelle mit diversen Gesichtspunkten erstellt und dort Punkte vergeben, aus denen ich einen Durchschnittswert errechnet habe. Diese Tabelle hat mir gemeinsam mit dem ersten Eindruck vor dem „Zerlegen“ der Geschichte bei der Entscheidungsfindung geholfen. Dies werde ich nun für die Juryaufgabe abwandeln.

Vor Wettbewerbsende werde ich mir eine solche Liste machen und nochmal in mich gehen, was eine gute Geschichte ausmacht; welche Schwächen schwerer wiegen als andere; was unabdingbar und was ein Sahnehäubchen ist. (Vielleicht mache ich aus diesen Überlegungen nach dem WB einen Blogartikel).

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Schriftstellerisch wird es für mich leider ein magerer Monat, aber ich hoffe, dass ich mich nach der Buchmesse wieder an meinen Fantasy-Roman setzen kann. Aktuell stehen Charakterbögen und Technologie-Entwicklung an, das werde ich hoffentlich im Oktober schaffen – wenn mir auch nur knapp der halbe Monat zur Verfügung steht 🙂

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